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Psychische Störungen von A - Z

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schizotype Störung

Die Person zeigt insbesondere exzentrisches Verhalten, das der Schizophrenie ähnlich ist, obwohl nie eindeutige und charakteristische Symptome der Schizophrenie aufgetreten sind.

Die Person weist einen unpassenden oder eingeschränkten Affekt auf, sie erscheint kalt und unnahbar, oft auch ein Unvermögen, Freunde zu erleben (Anhedonie). Sie ist seltsam, exzentrisch und eigentümlich in Verhalten und Erscheinung. Sie pflegt wenig soziale Bezüge und hat eine Tendenz zum sozialen Rückzug. Sie ist geprägt durch Beziehungsideen, paranoide Ideen oder bizarre, phantastische Überzeugungen und autistisches Versunkensein, das aber nicht bis zu eigentlichen Wahnvorstellungen reicht. Sie neigt zu zwanghaftem Grübeln ohne inneren Widerstand, oft mit dysmorphophoben sexuellen oder aggressiven Inhalten. Gelegentlich ist ihr Körpergefühl gestört sowie ein Depersonalisations- oder Derealisationssyndrom möglich. Ihr Denken und ihre Sprache sind vage, umständlich, metaphorisch, gekünstelt und oft stereotyp, ohne ausgeprägte Zerfahrenheit oder Danebenreden. Gelegentlich kommen vorübergehende, quasipsychotische Episoden mit intensiven Illusionen, akustischen oder anderen Halluzinationen und wahnähnlichen Ideen hinzu.

Siehe auch:
Persönlichkeitsstörung
Schizophrenie

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