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Psychische Störungen von A - Z
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psychosomatische Störung
Psychosomatische Störungen im engeren Sinne werden heute sehr allgemein definiert als psychologische Faktoren und Verhaltenseinflüsse bei andernorts klassifizierten Krankheiten, die die Entstehung oder den Verlauf dieser Erkrankungen beeinflusst haben. Die offizielle Diagnose-Bezeichnung im ICD-10 lautet "psychologische Faktoren oder Verhaltenseinflüsse bei …" verwenden (z. B. mit dem Zusatz "bei Asthma bronchiale").
Unter psychosomatischen Störungen in diesem Sinne werden alle Organschädigungen oder Störungen körperlicher Funktionsabläufe gefasst, die so stark durch psychische bzw. psychosoziale Faktoren beeinflusst sind, dass organmedizinische Ursachen allein das Geschehen nicht ausreichend erklären können.
Es handelt sich um körperliche Krankheiten mit einer nachweisbaren Gewebeschädigung von Organen oder mit einer organisch bedingten Störung körperlicher Funktionen. Psychische oder soziale Faktoren spielen dabei eine mehr oder weniger bedeutsame Rolle bei der Auslösung, Aufrechterhaltung oder Verschlechterung der Störung.
Unter psychosomatischen Störungen im weiteren Sinne werden die psychischen Störungen gefasst, bei denen körperliche Symptome das Krankheitsbild bestimmen, für die es keine ausreichende organmedizinische Erklärung gibt. Hierzu zählen insbesondere die somatoformen Störungen.
Siehe auch:
somatoforme Störungen
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